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Mittwoch, 10. März 2010

Africa Light / Gray Zone DVD released (PAL & NTSC)

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From now on, our Africa Light / Gray Zone DVD is available as a festival preview copy in PAL and NTSC formats (Region Code 0 / none) for public festival screenings.

Available copy formats for screening and exhibition purposes are Digital Betacam (PAL /NTSC), Beta SP (PAL / NTSC), DVCAM (PAL / NTSC), miniDV (PAL), HDCAM (PAL) and progressive HD file (mpg, 1080-25p).

Attention: Non-commercial! For cultural venues or festival purposes only! DVDs and other copy formats are not for sale!

Distribution, Publishing & Festival Contact: einscommanull, Mrs Stefanie Paul, office phone +49 .30. 27 59 25 23, email: info@einscommanull.com

Dienstag, 19. Januar 2010

It's Just Movies - Trailer Talk

Trailer Talk: ‘Africa Light: Gray Zone’

– by ALLISON HIGGINBOTHAM –

The trailer below for “Africa Light / Gray Zone” looks beautiful. That’s probably because I’m just used to seeing a lot of dust and beige when looking at footage taken from Africa. The trailer below, however, is sharp with rich colors. But all the beauty in Africa cannot distract from the problem of industrialization.

For Africa, industrialization means getting new technology: trains, paved roads, and barbed wire fences. The technological advances have a downside, however. With more technology, the African culture is becoming diminished. Old customs stop being practiced and traditions start vanishing.

Samstag, 16. Januar 2010

Allgemeine Zeitung Namibia vom 15.01.2010

Alles ist erleuchtet

Für seinen Doku-Film „Africa Light – Gray Zone“ legte der deutsche Regisseur Tino Schwanemann die rosarote Touristen-Brille ab – und zeigt Namibia mit all seinen Kontrasten
Das pseudo-romantische Kopfkino war in dem Moment vorbei, als Tino Schwanemann (31) das überdimensionale Bierplakat über den Dächern von Katutura erblickte. In fetten Lettern prangerte der Slogan über den Blechhütten: „Du hast verdient.“ Der Regisseur aus Deutschland stutzte: Was verdient? Hier zu leben? Er verstand es nicht. Der Kontrast zwischen Bierplakat und Blechhütte ließ ihn nicht mehr los. Tino Schwanemann war mit fünf Mann samt Kamera-Equipment und Budget nach Namibia gekommen, um einen Tourismus-Werbefilm zu drehen. Doch plötzlich hatte sich der Plan geändert.

„Oberflächlich betrachtet wirkt Namibia wie Afrika in seiner zivilisiertesten Form. Aber ist trotz seiner grandiosen Pracht eine endlose Grauzone. Es pendelt zwischen Tradition und Moderne, zwischen Viehzucht auf dem Land und Verslumung in der Stadt, zwischen Kolonialisierung, Landreform und Mindesteinkommen für jedermann, zwischen Sozialismus und eiskalt berechneter Marktwirtschaft“, so Tino Schwanemann kritisch.


Film ab für die interessierten ersten Zuschauer: Tino Schwanemann zeigt den Kindern in Katutura die ersten abgedrehten Szenen.

Mit seiner Doku „Africa Light“, die dank großer deutscher Sponsoren wie Karstadt und Air Berlin in diesem Jahr die europäischen und afrikanischen Filmfestivals bespielen soll, will der Absolvent der Filmakademie Baden-Württemberg auch die Grauzonen des Landes – abseits von den Besucher-Trampelpfaden – mit Licht füllen. Touristen, Busreisende, Safari-Gruppen ermutigen, beide Augen zu öffnen, die endlosen Weiten, aber auch die Alltagskonflikte der Menschen aus der Nähe zu sehen. Die Wüste erleben, aber auch ein Blick auf die zahllosen Autowracks zu werfen, die wie Zivilisationsreste in den Sandverwehungen untergehen.

Einen luxuriösen Eisenbahntrip machen, aber auch die vielen Gleise bemerken, die lange stillgelegt sind und im Nichts enden. Sonnen- und Schattenseiten. Drei Monate zog Schwanemann mit seiner Crew und ihrem liebgewonnen Reise-Guide Dijongo Zaire durch das Land. Von Lüderitz nach Swakopmund. Von Swakopmund weiter in den Norden nach Etosha, bis zu den Siedlungen der Buschleute. Tino Schwanemann mit seinen Kameramännern Felix Novo De Oliveira, Mathias Prause und drei weiteren Team-Mitgliedern unterwegs mit Hunderten von Kilo schwerem Equipment. Die Kamera immer am Puls des Geschehens.

Lichtmessungen beim Dreh: Die Kamera-Leute Felix Novo De Oliveira (l.) und Mathias Prause in der Namib

Musikalisch untermalt vom Babelsberger Film-Orchester: Alltagsszenen aus den Siedlungen der Buschleute, aus den Blechhütten von Katutura, von der Straße – für den Berliner Regisseur machen gerade sie neben all den atemberaubenden Kamerafahrten über die Namib-Dünen den Unterschied. „Die schönen Bilder von Tieren und Landschaft, die wir beim Blättern von Touristik-Katalogen sehen, sind eben nur die halbe Wahrheit. Vielleicht kann unser Film Reisende ermutigen, genauer hinzuschauen und auch die Schattenseiten des Landes zu erfahren“, so Schwanemann.

Unterwegs in Katutura: Tino Schwanemann (l.) gibt Regieanweisungen

Ebenso wie er, der während der monatelangen Dreharbeiten das ein oder andere Tal durchwanderte. „Als wir im Norden wegen der erhöhten Malaria-Gefahr Profilaxe nehmen mussten, gingen es vielen aus dem Team wegen der Nebenwirkungen sehr schlecht. Da war es schwer wieder Zug in die Dreharbeiten zu kriegen“, erinnert sich der Filmemacher. Ein schlechtes Namibia-Bild will Tino Schwanemann allerdings auf keinen Fall zeichnen.


Das offizielle Film-Plakat

„Namibia ist faszinierend und wir werden uns immer an die Zeit dort erinnern. Wichtig ist nur zu zeigen, dass unser ideales Urlaubsbild eben nicht der einzige Standpunkt ist.“ In den nächsten Monaten wird er mit „Africa Light – Gray Zone“ auf weltweite Tour über die Filmfestivals sein. Eine Doku, die nicht beschönigt, berührt und ohne Effekte Geschichten erzählt – vielleicht ist sie sogar der beste Tourismus-Werbespot, den ein Land sich Wünschen kann.

Von Caroline Rosales

Link zum Artikel der Allgemeinen Zeitung Namibia:
http://www.az.com.na/kultur/alles-ist-erleuchtet.100775.php

Freitag, 1. Januar 2010

official trailer of AFRICA LIGHT / GRAY ZONE released

This short film by Tino Schwanemann is a story about Africa. It deals with the facets of social, economical and even political development in the 3rd world. It is a story about lost identities of African communities, overwhelming progression and related changes in the environment.



Music by Steffen Greisiger & The German Film Orchestra Babelsberg, conducted by Bernd Wefelmeyer. Sound Design by Jan Weigel, sound mix by Christian Ottow.

Sonntag, 13. Dezember 2009

AFRICA LIGHT / GRAY ZONE

further informations on www.africa-light.com


Film Synopsis & Credits

Africa is full of nature’s colors. A colorful experience! The social, political and economical problems of the continent, however, are unsaturated. Neither black nor white, but endless gray.
“Africa Light” – as white local citizens call Namibia. The name suggests romance, the beauty of nature and promises a life without any problems in a country where the difference between rich and poor could hardly be greater. Namibia does not give that impression of it. If you look at its surface it seems like Africa in its most innocent and civilized form. It is a country that is so inviting to dream by its spectacular landscape, stunning scenery and fascinating wildlife. It has a very strong tourism structure and the government gets a lot of money with its magical attraction. But despite its grandiose splendor it is an endless gray zone as well. It oscillates between tradition and modernity, between the cattle in the country and the slums in the city. It shuttles from colonial times, land property reform to minimum wage for everyone. It fluctuates between socialism and cold calculated market economy.
The native communities of the country are recently available for sale. They perish as a tourist attraction in an entertainment park of the First World. The progress is entering.

The film “Africa Light – Gray Zone” tells the story of a country, which is a representative of an entire continent and its development. And finally this is even the story of our entire world.

  • Director / Visual Effects / Editing: Tino Schwanemann
  • Creative Producer / Art Director: Stefanie Paul
  • Music Composer: Steffen Greisiger
  • Orchestrator: Bernd Wefelmeyer
  • Orchestra: German Film Orchestra Babelsberg
  • Sound Design: Jan Weigel
  • Sound Engineering & Mix: Christian Ottow
  • Additional Music: Moby
  • Music Producion Consulting: Ulrich Reuter
  • Production Consulting: Holger Lochau
  • Camera: Felix Novo De Oliveira and Mathias Prause
  • Location Management: Dijongo Zaire
  • Production Companies: einscommanull in co-operation with Film Academy Baden Wurttemberg & HFF Potsdam Babelsberg